ALKOHOL – Volksdroge Nr. 1

 

70.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an den Folgen von Alkohol-Gebrauch und Mißbrauch.

 

10 l reinen Alkohol trinkt der Durchschnitts-Bürger pro Jahr, das sind 110 l Bier, 20 l Wein, 15 l Sekt, 5 l Schnaps!

 

2 Mio. – leicht untertrieben – sind Alkoholkrank

 

* die Sucht beginnt schleichend, kaum spürbar, da es sich beim Alkohol um eine Gesellschaftsdroge handelt

* Sucht macht vor keiner Villa halt

 

Der 1.Schritt: sich eingestehen, ich bin abhängig, dies ist ein Prozess, der

a) sehr schmerzhaft ist

b) sehr lange dauert

 

Das tägliche und regelmäßige Trinken geringer Mengen Alkohol ist schon ein Problem.

 

Wir unterscheiden in Mißbrauch und Abhängigkeit:

Mißbrauch:

Menschen konsiummieren Alkohol, obwohl sie schon wissen, dass psychische und physische Schäden vorhanden sind.

Abhängigkeit:

Zeichen dafür sind:

a) das sogenannnte Craving – der Suchtdruck – die Gedanken kreisen ständig um den Alkohol, verpackt in alle möglichen Fragen und Gedanken, wie z.B. schaffe ich das, wie schaffe ich das, wie und wann trinke ich nicht, wie und wann trinke ich usw.

Das Gehirn hat diese Muster über Jahre hinweg aufgebaut. Selbst wenn ich nach dem körperlichen Entzug willens bin und stark bin, wird es bis zu mind. 2 Jahre dauern, das Gehirn „umzutrainieren!“. Mit Hilfe eines geübten und vorzugsweise selbst in diesem Bereich erfahrenen Mentaltrainer können gute Erfolge erzielt werden.

b) das zwanghafte Denken an Alkohol

c) Alkohol kontrollieren müssen

d) das ständige Beschäftigen mit dem Thema Alkohol

e) Toleranzentwicklung, ich brauch immer mehr, um denselben Kick zu erhalten

f) Kontrollverlust, ich bin schon nach 1 Glas betrunken

g) Entzugssymptome, wie Zittern, Schwitzen, Schlafstörungen, Krampfanfälle etc.

 

Jedes dauerhafte Trinken hat toxische Folgen für den Körper. Ob abhängig oder nicht. Die

Folgeerscheinungen machen sich in allen Organen, in den Nervenzellen und den Muskeln bemerkbar.

bis zu 7 Tage dauert ein körperlicher Entzug, der immer in einer Fachklinik oder in einer Klinik erfolgen sollte, aufgrund der großen Gefahr eines Deliriums oder ähnlichem.

 

80% werden rückfällig, fallen sie nicht in ein eng maschiges Netz über Jahre hinweg, dh. Selbsthilfegruppen, ambulante Therapie etc.

Foto (copyright) c  spiegel.de

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