Warum unser Gehirn das Neue blockiert

Warum unser Gehirn das Neue blockiert

Das menschliche Gehirn folgt bestimmten Regeln und Strukturen und physischen Vorgaben.

Wir nehmen uns etwas vor, es gelingt eine Zeit lang – wenn wir „Glück“ haben – und dann…………..!

Das trifft auf viele Ziele zu! Wir nehmen uns beispielsweise vor, abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, mit dem Fleisch essen aufzuhören, mehr zu trinken, gesunder zu leben, mehr zu schlafen, eine gute Beziehung zu pflegen……

Das erste Feuer der Begeisterung erlischt bereits nach einigen Tagen…

und dann…?

Vielleicht wollten wir uns entwickeln, haben einige oder viele Seminare oder Vorträge besucht, Bücher gekauft und viel Geld dafür investiert – doch aus irgendeinem Grund, verstauben die Bücher neben den Seminarunterlagen oder CDs im Regal, obwohl wir innerlich spüren, dass dies uns alles weiterhelfen könnte.

Dann gibt es Momente, in denen uns etwas begegnet, womit wir in Resonanz gehen, und das uns unterstützen kann, unser Leben bereichern kann.

Doch hat unser Gehirn hier oft rationale Argumente, weshalb wir diese Gelegenheiten eben nicht ergreifen sollten,  wie z.B, „es kostet Geld“, oder „man bekommt das Geld aus der Tasche gezogen“ oder „man hat im Moment keine Zeit dafür“ oder „wer weiß, ob dies überhaupt etwas bringt“ oder „man kann dies ja später entscheiden“ oder „man hat so etwas nicht nötig“ oder „man weiß das Meiste bereits“ etc…

Ja, wir überlisten uns quasi selbst, und im Eigentlichen bleibt alles wie es war. Dann fühlen wir uns eventuell sogar ganz kurzfristig auch noch besser mit dieser mentalen Entscheidung, denn wir müssen uns dem vermeintlichen Stress der neuen Erfahrung nicht auszusetzen.

Ja und möglicherweise ist dieser Stress dann auch kurzzeitig weg – eine Selbsttäuschung – denn wir verhindern so unsere Chancen auf ein erfüllteres Leben.

Wie kann das sein? Wieso macht das unser Gehirn? Weshalb erreichen die meisten Menschen nicht das, was sie wollen, oder wissen gar nicht, was sie wollen?

Gewohnheiten und Verhaltensmuster geben Sicherheit!

Doch ist diese Sicherheit eine Selbsttäuschung, ein inneres Gefängnis, denn so wird unsere Freiheit verhindert.

Unser Gehirn belohnt uns sogar noch mit Botenstoffen, wie Serotonin und weiteren hirneigene Substanzen, wenn wir in dieser Haltung bleiben. Denn ein Abweichen von Gewohnheiten verursacht Unsicherheit – ein unbekanntes Neuland – eine unbekannte Freiheit. Dies kann Angst auslösen.

Ein Grund, warum Mensch große Probleme damit hat, sich zu verändern, auch wenn die Veränderung eine wesentliche Verbesserung des Lebens bringt. Da Veränderung immer zum Besseren gedeiht!

Machen wir weiter wie immer, wie es uns auch gesagt wird, dann erhalten wir dieselben Ergebnisse wie immer.

 Wollen wir mehr oder weniger von etwas, dann müssen wir neue Ursachen setzen und neue Muster schaffen und die alten Muster eliminieren.

Petra Belschner

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