Reformationstag und keltisches Neujahr

31.10. Reformationstag

Kaum einer gedenkt noch dem 31.10., zumindest nicht in meinem doch relativ großen Bekanntenkreis denkt man nur noch an „Halloween“ in Verbindung mit dem heutigen Datum. Daher möchte ich ein bisschen darauf aufmerksam machen, dass der Reformationstag mit den Thesen von Herrn Luther zu tun hat, der damit die katholische Kirche „reformieren“ wollte und wirklich massiv kritisiert hat.

Wikipedia sagt:

Laut der Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Abend vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen in lateinischer Sprache zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation der Kirche ein. Im Kern bestritt er die herrschende Ansicht, dass eine Erlösung von der Sünde durch einen Ablass in Form einer Geldzahlung möglich sei. Dies sei schon durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz geschehen.

Luther hatte seine Thesen in Briefform mehreren geistlichen Würdenträgern und Bischöfen des Reiches zugesandt. Als die Bischöfe nicht reagierten, soll er die 95 Thesen an die Schlosskirche Wittenbergs angeschlagen haben. Ob der Thesenanschlag tatsächlich stattgefunden hat, ist jedoch nicht zweifelsfrei erwiesen und wird kontrovers diskutiert.[1][2][3] Der Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann hält Luthers Schrift An den christlichen Adel deutscher Nation (1520) ohnehin für wesentlich wichtiger als die Thesen.[4]

Bereits im Reformationsjahrhundert finden sich vereinzelte Jahresfeiern. Zunächst wurden auch der 10. November und der 18. Februar (Luthers Geburts- und Todestag) als Gedenktage gefeiert. Zudem galt der 25. Juni als Tag der Augsburger Konfession als Festtag.

Samhain – Keltisches Neujahr

Das Wort Halloween, in älterer Schreibweise Hallowe’en, ist eine Kontraktion von All Hallows’ Eve, benennt den Tag vor Allerheiligen (wie auch bei Heiligabend, englisch Christmas Eve).

Wikipedia sagt:

Der Begriff keltischer Jahreskreis bezeichnet eine im keltischen Neuheidentum gebräuchliche Konstruktion jahreszeitlicher Feste und Rituale.

Obwohl die einzelnen Feste des keltischen Jahreskreises teilweise historische Vorbilder in überlieferten volkstümlichen Bräuchen oder irischen Volksfesten haben, tritt der keltische Jahreskreis in seiner heutigen Form zuerst in der neo-druidischen Bewegung Ende des 18. Jahrhunderts bei dem walisischen Dichter Edward Williams (bekannter unter dem Namen Iolo Morganwg) auf. Von Williams stammen auch die walisischen Bezeichnungen der „Albane“, die sonst historisch nicht nachweisbar sind. Viele dieser Feste waren auch den Ethnologen des 19. Jahrhunderts als typische europäische „Feuerfeste“ geläufig, wie etwa Sir Joseph Norman Lockyer, die ein hohes Alter vor allem der Sonnenfeste bis in die Jungsteinzeit annahmen.

Es handelt sich dabei um eine an z. T. bis heute erhaltenen Bräuchen orientierte neopagane Konstruktion, die unter anderem von neuzeitlichen Druiden und auch in den Wicca-Jahreskreis übernommen worden ist. Im Widerspruch zum modernen keltischen Jahreskreis stehen teilweise Berichte über die keltische Zeitrechnung bei Polybios und Strabo oder der gallische Kalender von Coligny.

und Vollmond haben wir auch noch! Also Lichter raus, einen Apfel, etwas Brot und aufpassen, was man denkt, fühlt, sagt, schreibt,…..die Schleier sind geöffnet. Wer mit seinen Ahnen Kontakt aufnehmen will, kann das heute tun.

schönen Übergang aus Wien, die Petra

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