zurück!

Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, nur sporadisch bei Facebook und Instagramm. Nun bin ich wieder „anwesend“, was bedeutet, ich habe die Liebe und Muse, mich wieder auf Gedanken und Gefühle einzulassen, meine und Eure.

Ich habe nach 12 Jahren Kärnten alles hinter mir gelassen, und bin nach Wien gezogen, in die Nähe zu meinen Kindern. Das alleine war allerdings nicht der Grund, sondern es gab viele Gründe. Einer ist, dass ich mich wohler fühle in einer Umgebung, wo die Menschen gefühlt „glücklicher“ sind, als da, wo ich gewohnt habe. Die energetischen Umfelder haben meiner Erfahrung nach einen großen Einfluß auf unser tägliches Wohlbefinden.

Dazu separat mehr.

Heute möchte ich einmal ganz religiös werden, oder vielmehr genau das Gegenteil. Abstinent, trocken oder ohne Alkohol leben heißt, etwas sein zu lassen und etwas hinein zu lassen. Wir suchen ja, wir suchen viel und wissen nicht was, so wie andere Menschen auch.

Mich hat heute geistig eine Interpretation einer wichtigen Bibelstelle erreicht, die ich gerne teilen möchte.

Sehen wir ein Gebet einmal wie ein Hochzeitsmahl an und nehmen „Die Hochzeit von Kana in Galiläa“ als perfektes Vorbild:

Hochzeit zu Kana, Giotto di Bondone (entstanden 1304–1306)

Die Hochzeit zu Kana ist eine Wundererzählung aus der Bibel, die davon berichtet, wie Jesus von Nazaret als Gast einer Hochzeitsfeier Wasser in Wein verwandelt (Joh 2,1–12 EU). Es handelt sich um das erste der sogenannten Zeichen (griechisch σημεῖα) Jesu, mit denen das Johannesevangelium ihn als Sohn Gottes und als den Messias vorstellt und den Leser zum Glauben führen will (Joh 20,30–31 EU). (Anmerkung: dies ist aus Wikipedia)

Wenn wir die Figuren des Jesus Christus und der Mutter Maria, wie auch der 12 Jünger (Gefolge) betrachten, können wir es etwas seelisch, geistig und wissenschaftlich und nicht erzählerisch angehen.

Wenn wir es aus dem ICH Bereich betrachten, als ICH betrachten, könnten wir die ganzen Menschen und Ereignisse einmal so angehen:

Wasser zu Wein machen – wir könnten auch sagen „trocken werden, abstinent werden, ohne Alkohol leben!“

Wein steht für das Verwirklichen, das Erscheinen von Wünschen

Wasser steht für unseren Geist, unsere Gedanken, eine Vorstellung

Das wahre Gebet ist wie ein geistiges Hochzeitsmahl. Im Gebet prägen wir uns das was wir uns wünschen durch das Denken ein. Durch unser Denken erschaffen wir unsere eigenen Gesetze des Geistes. So manifestieren wir alles in unserem Unterbewusstsein. Das lenkt wieder unser Handeln im Außen. Das ist der erste Schritt, „Wasser in Wein“ zu verwandeln.

 

Galiläa – steht für unseren Geist und unser Bewusstsein

Kana – unsere Wünsche

Hochzeit – subjektive Verkörperung unserer Wünsche

Jesus Christus – erleuchteter Verstand

Mutter Maria – Gefühle, Stimmungen, Emotionen, die uns leiten

Jesus und Jünger wurden geladen, das sind unsere inneren Wünsche, Talente und Fähigkeiten, die uns in die Lage versetzen, Wünsche zu verwirklichen.

Erkenne, dass es sich hier um ein alltägliches Drama – wie zum Beispiel das „Trinken“ – handelt. Und lies einmal die Stelle in der Bibel, dann können wir uns darüber unterhalten.

 

 

 

Beitragsbild

Hochzeit zu Kana, Giotto di Bondone (entstanden 1304–1306)

 

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