aus Paulo Coelho

aus gegebenem Anlass darf ich heute wieder einmal etwas posten, was mich in einer tiefen Stimmung gerettet und eine Frage beantwortet hat, die ich Gott gestellt habe:

Die meisten Menschen vermeiden es, zu kämpfen, indem sie die unterschiedlichsten Vorwände ins Feld führen – aus Konformismus, Reife, Lächerlichkeit, das Gefühl von Ohnmacht. Schweigend sehen wir zu, wie unser Nächster ungerecht behandelt wird. Wie wir ungerecht behandelt werden. „Ich will mich doch nicht unnötig in Schwierigkeiten bringen“, reden wir uns dann heraus.

DAS IST FEIGE! Wer einen spirituellen Weg geht, trägt einen Ehrenkodex in sich, der eingehalten werden muss.

Eine Stimme, die sich gegen das Unrecht erhebt, wird immer von Gott gehört.

Dennoch hören wir manchmal eine Bemerkung, wie diese:

„Ich glaube an Träume, versuche immer wieder, die Ungerechtigkeit zu bekämpfen, bin aber am Ende stets enttäuscht.“

Ein Krieger des Lichts weiß, dass es sich lohnt, so manche aussichtslose Schlacht zu schlagen, und fürchtet daher Enttäuschungen nicht, denn er kennt die Kraft seines Schwertes und die Stärke seiner Liebe.

Er weist jene heftig zurück, die unfähig sind, Entscheidungen zu fällen, und immer versuchen, den anderen die Verantwortung für das Böse zuzuschieben, das in der Welt geschieht.

Wenn der Krieger des Lichts das Unrecht nicht bekämpft, weil er glaubt, dass dieser Kampf seine Kräfte übersteigt, DANN WIRD ER NIEMALS DEN RECHTEN WEG FINDEN.

Arash Hejasi hat mir einmal einen Text geschickt, der folgendermaßen lautet:

„Heute hat mich auf der Straße ein starker Regenguss erwischt, aber zum Glück hatte ich meinen Regenschirm und meinen Mantel. Allerdings befanden sich beide im Kofferraum meines Wagens, der weit weg geparkt war.

Während ich rannte, um beide zu holen, dachte ich, welch merkwürdiges Zeichen mir Gott doch da schickte – wir haben immer alles, was wir brauchen, um den Stürmen zu trotzen, die uns das Leben bereitet, aber meist sind diese Mittel tief in unserem Herzen verschlossen, und wir verlieren sehr viel Zeit damit, nach ihnen zu suchen, und wenn wir sie dann finden, haben uns die Unbilden längst besiegt.“

Seien wir also immer bereit; andernfalls verpassen wir entweder die Chance oder verlieren die Schlacht.

Einen gesegneten Abend aus Wien von Petra

 

 

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