Was sagen die Naturwissenschaften zum Thema VEGAN ERNÄHREN?

 

Frage:

Brockhaus führt den Nachweis, dass für Menschen biologisch, also
sowohl phylogenetisch (mehrheitlich vegetarische Stammesgeschichte
als Sammler), als auch anatomisch (Gebiß, Darm,..) und physiologisch
(Menschen als Fruchtesser und nicht Allesesser, Pflanzenesser oder
Fleischesser), aber auch bzgl. des angeborenen Verhaltens der
Menschen (nicht existenter Jagd- oder Tötungstrieb; nach Brockhaus
gibt es aber sogar eine angeborene Tötungshemmung und einen
Abscheuinstinkt vor Fleisch), keine irgendwie geartete Notwendigkeit
für den Verzehr tierlicher Produkte besteht.Der Zahnarzt Dr. Johann Georg Schnitzer (geboren 1930 in Deutschland)
sieht die Gebißanatomie des Menschen als Beweis dafür, dass Menschen
keine „Allesfresser“ sondern Fruchtesser sind.

Heutzutage wird weitgehend behauptet, dass Menschen Fleisch essen
müssen, um sich ausgewogen mit qualitativ hochstehenden Proteinen zu
ernähren. Darüber hinaus wird es von hervorragenden Ärzten gesagt wie
Dr. Francisco Grande Govian, der kürzlich verstorben ist und in
Spanien als grösste Autorität auf dem Gebiete der Ernährung galt.
Dazu kommt, dass das Gesundheitsministerium empfohlen hat, Fleisch zu
essen, und dass die meisten Leute dies auch tun, da sie es als
gesundes Nahrungsmittel betrachten. Wie auch immer, wenn man all dies
in Erwägung zieht, ist es erstaunlich, dass die berühmtesten
Naturforscher der Menschheit Vegetarier waren und einer nach dem
anderen erklärt hat, dass der Mensch von Natur aus vegan sei.

Ein weiterer berühmter Naturforscher war Carl von Linnée (1707-1778),
Arzt bei der schwedischen Marine, Präsident der Akademie der
Naturwissenschaften und Professor der Botanik in Stockholm und an der
Universität von Upsala.

Linnée schuf die Methode der natürlichen Einteilung von Pflanzen und
Tieren, die noch heute benutzt wird, obwohl mehr als 2 Jahrhunderte
seither vergangen sind. Linnée hat geschrieben:

«Früchte sind die passendste Nahrung für den Menschen., wenn man die
Struktur der Zähne und des Verdauungsapparates von Menschen und
entsprechenden Tieren vergleicht.»

Der französische Naturforscher George Louis Leclerc, besser bekannt
als Count Buffon (1707-1788) war Mitglied der Akademie der
Naturwissenschaften, Verwalter des «Garden of the King» und schrieb
mit einigen anderen Autoren zusammen «Natural History» in 36 Bänden.
Buffon legte folgendes dar: «Der Mensch könnte von Gemüse allein
leben. Wie auch immer, die Natur ist nicht genug, um seine
Unmäßigkeit und die widerspruchsvolle Vielfalt seines Appetits zu
befriedigen.

Der Mensch konsumiert und verschlingt mehr Fleisch als alle anderen
Tiere zusammen und dies nicht aus Notwendigkeit, sondern in Form
eines Missbrauchs.»

Ein Mitarbeiter von Buffon war Dr. Louis Maria D’Aubenton, besser
bekannt als Daubenton (1716-1799). Er war Professor der Mineralogie
am «Garden of the King» und der Naturgeschichte an der Schule der
Medizin. Daubenton hat gesagt: «Es muss angenommen werden, dass der
Mensch sich von Früchten ernährt und keine Tiere ist, während er
natürlich und in gemäßigtem Klima lebt, in dem die Erde spontan jede
Art Frucht hervorbringt.»

George Cuvier (1769-1832) war ein französischer Naturforscher, Anatom
und Geologe. Er war Professor an der Schule und am Museum von
Frankreich, Sekretär an der Akademie der Naturwissenschaften und
Kanzler der Universität. Er schuf die Theorie der vergleichenden
Anatomie und Paläontologie. Dank seinen Studien konnten wir Arten
rekonstruieren, die verschwunden waren. Cuvier erhielt den Rang und
Titel eines Barons, wurde Mitglied der Ehrenlegion und wurde von
Napoleon I, Louis XVIII und Louis Philip geehrt. Cuvier stellt in
seiner Arbeit «Lektionen in vergleichender Anatomie» fest:

«Die vergleichende Anatomie zeigt uns, dass der Mensch in jeder
Hinsicht wie ein Früchte fressendes Tier und in keiner Weise wie ein
fleischfressendes Tier ist … Er verbirgt das tote Fleisch hinter
kulinarischer Zubereitung; und die äußere Erscheinung wird
verändert, weil der Anblick von rohem, blutigem Fleisch nur Schrecken
und Abscheu im Menschen verursacht.»

«Der Mensch scheint dafür gebaut zu sein, Früchte zu essen. Seine
kurzen Kiefer von mittlerer Stärke, seine Eckzähne, die die gleiche
Länge aufweisen wie die anderen Zähne und seine tubolösen Backenzähne
erlauben ihm nicht, Gras zu kauen oder Fleisch zu verschlingen, ohne
es vorher zu kochen. Seine Verdauungsorgane sind in Übereinstimmung
mit der Anordnung seiner Zähne konstruiert. Sein Bauch ist einfach,
sein Darmkanal ist von mittlerer Länge und gut mit dem Dickdarm
verbunden.»

Alexander von Humboldt (1769-1859) war ein deutscher Naturforscher,
Entdecker und Geograph. Er führte Studien über Magnetismus durch und
vertrat die Theorie des feurigen Ursprungs des Gesteins. Er wird als
Gründer der Klimatologie, der Morphologie der Erde, der
physikalischen Geographie der Ozeane und der planetaren Geographie
betrachtet. Er schrieb ein 30-Band Buch mit dem Titel
«Cosmos and Trips to Equimoctial Regions of the New World.» Humboldt
sagte:

«Tiere zu essen ist nicht weit von Anthropophagie und Kannibalismus
entfernt.» «Das gleiche Stück Land, mit dem wir Vieh füttern und es
darauf weiden lassen, könnte 10 Menschen ernähren, und wenn wir es
noch mit Linsen, weisen Bohnen oder Erbsen bepflanzen würden, könnten
wir hundert Menschen damit ernähren …. Im Orionco Becken könnte man
genügen Bananen pflanzen, um die ganze Menschheit bequem zu
ernähren.»

Richard Owen (1804-1892) war ein englischer Naturforscher, der mit
Cuvier studierte, die Hunter Collection des britischen Museums
katalogisierte und das Naturhistorische Museum in South Kensington
organisierte. Er studierte Anatomie, vergleichende Physiologie und
Paläontologie und schrieb «A Course in Compared Anatomy and
Palaeontology and Physiology in Vertebrae». Owen stellte fest:

«Die Affen, deren Gebiss dem des Menschen fast gleich ist, leben
hauptsächlich von Früchten, Samen, Nüssen und anderen ähnlichen Arten
von schmackhaften Stoffen mit hohem Nährwert, die vom Pflanzenreich
kunstvoll gebildet wurden. Die große Ähnlichkeit zwischen dem Gebiss
der Vierbeiner und dem der Menschen zeigt, dass der Mensch seinem
Ursprung nach dafür gemacht ist, Früchte von den Bäumen des Gartens
Eden zu essen.»

Natürlich war auch der berühmteste aller britischen Naturforscher
derselben Meinung wie die anderen. Ich denke da an Charles Darwin
(1800-1882), der sich mit 22 Jahren auf eine Weltreise begab, die 5
Jahre dauerte. Auf dieser Reise sammelte Darwin Material, das ihm die
Grundlage für sein Buch lieferte, das 1859 publiziert wurde: «The
Origin of Species by Natural Selection». Darwin war Mitglied der
Royal Society of London und wurde nach seinem Tod mit allen Ehren in
der Westminster Abbey beerdigt, wobei zahlreiche Diplomaten grosser
Nationen zugegen waren. Darwin hat geschrieben:

«Das Beurteilen von Formen, organischen Funktionen, Gewohnheiten und
Ernährungsarten zeigen klar, dass die normale Nahrung des Menschen
aus Früchten besteht, wie es bei Anthropoiden und Menschenaffen der
Fall ist, und dass unsere Eckzähne weniger stark entwickelt sind als
ihre. Wir sind nicht dazu bestimmt, uns mit wilden Bestien und
fleischfressenden Tieren zu messen.»

In seinem Buch «The Origin of Man» schreibt er:

«Obwohl wir nichts mit Sicherheit über die Zeit und den Ort wissen,
in der und an dem der Mensch die dicken Haare abwarf, die er getragen
hat, könnten wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
sagen, dass er in einem warmen Land gelebt haben muss, wo die
Voraussetzungen für ein Leben von Früchten günstig waren, das der
Mensch seiner Analogie nach geführt haben muss.»

Thomas Henry Huxley (1825-1895) war ein englischer Arzt und
Anthropologe, der Darwin’s Theorien unterstützte und der später
Präsident der Royal Society wurde. Unter anderen Büchern schrieb er
«Zoological Evidences as to Man’s Place in Nature and Compared
Anatomy». Lassen Sie uns einige von Huxley’s Aussagen ansehen:

A) «Der Mensch kam vor Beil und Feuer, also kann er kein
Fleischfresser sein.»

B) «Die Länge des menschlichen Darms beträgt 5-8 Meter und die
Distanz zwischen Mund und Wurmfortsatz (coccyx) 50-80 Zentimeter.
Dies ergibt einen Faktor 10 wie bei anderen Früchte fressenden Tieren
und nicht 3 wie bei Fleischfressern oder 20 wie bei
pflanzenfressenden Tieren.»

Sir Arthur Keith (1866-1955) war ein berühmter englischer Anatom und
Anthropologe. Zusammen mit Martin Flack entdeckte er das
Sinusknötchen, wo die Herzkontraktionen ihren Ursprung haben. Er war
Rektor der Universität von Aberdeen und schrieb: «Instruction to the
Study of Anthropoid Apes», «Ancient Types of Man» und «Essays about
Evolution of Humans». Dieser Anthropologe sagt uns, dass:

«Schimpansen und Gorillas die gleichen Verdauungsorgane wie Menschen
haben. Das ist der Beweis der vergleichenden Anatomie, die für eine
Nahrung von rohem Gemüse spricht, woraus mittels Gärung neue Stoffe
produziert werden, welche die Fermentation erlauben, damit mehrere
weiche geruchlose Darmentleerungen täglich möglich sind.»

Darüber hinaus müssen wir in Betracht ziehen, dass der Anthropologe
Alan Walker von der Hopkins Universität, als er die Rillen von
fossilen Zähnen studierte, eine große Vielfalt verschiedener
Nahrungsarten darin fand. Er behauptete, dass unsere ersten
menschlichen Vorfahren nicht hauptsächlich von Fleisch gelebt hätten
oder von Samen, Keimen, Blättern oder Gras, noch seinen sie
Allesfresser gewesen. Es scheint, dass ihre Nahrung vor allem aus
Früchten bestand. Ausnahmen sind nicht gefunden worden. Jeder Zahn
ist untersucht worden und jene, die von menschenähnlichen Wesen aus
der Periode vor etwa 12 Mio. Jahren stammten (in direkter Linie vor
dem homo erectus), seien Fruchtfresser, erwiesen!

Nun möchte ich dem Leser folgende Frage stellen: Ist der Mensch von
Natur aus ein Frugivore ?

Heutzutage sagen uns die meisten Ärzte, dass er es nicht ist und all
die berühmten Naturforscher haben abgeleitet, dass er es ist…

und was sagt Ihr dazu?
der Bericht ist im copyright Recht von

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