Kann ich Dir helfen?

IMG_3367Kennt Ihr die Fragen?

  • brauchst Du Hilfe?
  • ich will Dir so gerne helfen?
  • soll ich kommen, dich unterstützen, dir helfen?
  • kann ich etwas für dich tun?
  • usw.

Kennt Ihr die Fragen? Im ersten Moment ist der Mensch – normalerweise – sehr dankbar für diese Angebote, diese Fragen, im zweiten Blick wird es schwierig, Warum?

Jesus sagte:

„ICH bin der Weg, ICH bin die Wahrheit und ICH bin das Leben!“

„Wer MIR nachfolgt, wird das ewige Leben haben!“

Er sagte auch:

„ICH & der Vater sind EINS (1)!“

Was hat das mit meiner Frage zu tun? Es hat alles mit der Frage zu tun, denn wie kann ich anderen helfen, wenn ich das was ich „mich selbst kennen“, nicht beantworten kann.

Es ist eine absolute Fehlinterpretation der Wahrheit. Es ist natürlich sehr rühmlich und lobenswert, und gehört in unserer Kultur und Gesellschaft zu einer sehr gern gesehenen Eigenschaft, wenn „man“ Menschen hilft, sich opfert, meint, es ist wichtig und das Beste und der richtige Weg, anderen zu helfen.

Es ist aber VORHER, und die Betonung liegt auf VORHER und ZUERST und VOR ALLEN DINGEN Gottes Wille, dass wir uns selbst helfen, selbst helfen können UND dann den anderen helfen und sie unterstützen.

Alles andere wird NICHT HELFEN! Warum, weil die Hilfe nicht ankommt, sie bleibt oberflächlich, an der Oberfläche und erreicht niemals die Seele und den Geist und den Spirit des anderen Menschen, wo sie eigentlich hin sollte.

Oberflächliche Hilfe ist so flüchtig wie der Rauch einer Zigarette, ausgepustet und weg. Was bleibt ist meistens noch mehr Hilflosigkeit, ein noch tieferes Gefühl der Leere und der Einsamkeit, des Verlassen Seins.

Es ist ja so, warum will Mensch denn immer unbedingt anderen helfen? Warum ist das so? Frage ich mich? Was macht das mit dem der „hilft“, helfen will? Was soll es machen? Ein Urtrieb? Ein menschlicher Grundzug? Ja vielleicht, bei dem einen oder anderen Weg, den Gott für ihn ausgesucht hat. Mutter Theresa, Papst Franziskus, um nur ein paar „berühmte“ Helfer zu nennen.

Aber wir hier? Helfen? Aus welchem Bedürfnis heraus ist doch die Frage. Wenn das Bedürfnis klar ist, die Absicht deutlich, das Ego in Ruhestellung – dann ist das prima, dann kommt natürlich die Hilfe auch an und der Bedürftige fühle sich danach gestärkt, glücklich, aufgehoben und kurzfristig in Frieden. Aber sonst? Sonst bleibt noch mehr Leere, noch mehr Unverständnis. Das heißt natürlich nicht, dass keiner mehr dem anderen helfen soll, im Gegenteil. Es ist für mich nur wichtig, auch zu spüren, aha der-,diejenige möchte mir wirklich helfen, mich unterstützen, einen Irrtum, eine Illusion aufzuspüren, irgendetwas zu finden, was mich stärkt, hilft, mich trägt und durch den Tag führt.

Daher – bitte natürlich wie immer alles nur meine Erfahrung, kein Anspruch auf Richtigkeit und Wahrheit – daher: „ICH dann der Andere!“ Die bessere Reihenfolge.

Mehr dazu später.

 

Gesegneten Tag euch da …. wo ihr seid.

 

 

PS: Wie ist das denn als Alkoholiker, als Süchtiger? Konnte Dir JE, JEMALS irgendwer helfen? IRGENDEINER? Hat irgendwer da draußen für Dich, ja für Dich aufgehört zu saufen?. ….mal nur so 1 Beispiel von vielen? Na? War das so? Oder war es vielleicht anders?

 

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