Wir betäuben uns

Wir betäuben uns

Wenn wir uns dumm stellen, verkaufen wir uns kurz und verlieren die Gelegenheit, Licht ins Dunkel zu bringen, wo es gebraucht wird.

Die Fähigkeit, in jede soziale Situation zu gehen und die Bewusstseinsebene in dieser Situation zu spüren, ist ein Geschenk. Es ermöglicht uns, uns rücksichtsvoll in einer Welt zu bewegen, in der Menschen aller Bewusstseinsebenen leben. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen der Verlagerung unserer Energie, um Menschen unterzubringen, und der Tatsache, dass wir uns in einem bedauerlichen Ausmaß selbst erniedrigt haben. Manchmal, wenn wir in eine bestimmte soziale Situation geraten, verspüren wir möglicherweise den Druck, sie herunter zu spielen, um uns anzupassen. Vielleicht trinken oder rauchen alle übermäßig, führen oberflächige Smalltalks oder beschweren sich bitter über Politik. Es ist eine Sache, dies zu bemerken und unsere Erwartungen zu ändern, und eine andere Sache, sich hier einzulassen und auch noch mitzumachen.

Wenn wir feststellen, woher die Menschen kommen, und uns selbst eingestehen, dass ihre Energie nicht mit unserer übereinstimmt, haben wir verschiedene Möglichkeiten, wie wir vorgehen sollen. Eine praktikable Option ist es, die Situation ruhig zu ertragen und für sich zu behalten, bis es Zeit ist zu gehen. Auf diese Weise kümmern wir uns um unser eigenes Bewusstsein und schützen unseren Wachstumsprozess. Eine andere Möglichkeit besteht darin, auf eine Weise zu interagieren, die die Menschen in der Gruppe ehrt und respektiert, während vorsichtig und rücksichtsvoll versucht wird, die Bewusstseinsebene mit unserem Input zu verändern. Um dies zu tun, müssen wir unsere eigene Schwingung aufrechterhalten, was bedeutet, dass das Mitmachen durch Selbsterniedrigung keine Option ist.

Wenn wir uns dazu entschließen, uns anzupassen, verkaufen wir uns nicht nur kurz, sondern verlieren auch die Möglichkeit, die Situation zum Wohl aller Beteiligten zu beeinflussen. Unser Wunsch, mitzumachen, kann von unserer natürlichen Sehnsucht herrühren, uns mit den Menschen um uns herum verbunden zu fühlen.

Das ist keine Schande, aber es ist ein wichtiger Meilenstein auf jedem spirituellen Weg, allein und getrennt von der Masse stehen zu können.

Es kann im Moment schwierig sein, aber wenn wir mit intakter Integrität auf der anderen Seite ankommen, kann es ein positives Erfolgsgefühl vermitteln.

Schönen Wochenstart aus Wien von Petra

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